Christ sein bedeutet Verantwortung. Die Verantwortung, unser ehrlich Bestes zu geben, im Bilde Jesu Christi zu leben. Der einzige Mensch, der jemals gelebt hat, ohne einmal nachzugeben.

Eine ziemlich hohe Messlatte, der wir hier folgen.

Dazu sind wir Menschen von Natur aus als Sünder geboren — in einem lebenslangen Kampf mit unserem Fleisch, die weltlichen Begierden zu widerstehen, um im Geiste zu wachsen.

Christ sein bedeutet, sein Leben Christus zurückzugeben. Es bedeutet, ihn zu lieben und ihm zu gehorchen mit allem, was wir in uns haben.

Die bessere Frage hier: Was heißt eigentlich lieben?

Was heißt jemanden lieben für dich? Stelle dir diese Frage, bevor du weiterliest.

Der Herr gibt uns in zwei Versen eine klare Antwort auf unsere Frage:

„Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde."

Johannes 15,13

„Gott lieben mit allem, was du hast. Deinen Nächsten wie dich selbst."

Matthäus 22,37–39

Liebe bedeutet Selbstaufopferung.

Liebe bedeutet, jeden Tag aufs Neue die Disziplin an den Tag zu legen, das Kreuz auf sich zu nehmen und sich selbst für den Herrn und seine Geliebten aufzuopfern.

Ein jeder kann dich „lieben", wenn das Leben einfach ist. Das nennt man aber nicht Liebe, sondern Bequemlichkeit. Es ist komfortabel, jemanden zu halten, der einen ständig nur am Geben ist, ohne zu bitten.

Wahre Liebe zeigt sich, wenn Schmerz und Leid ins Spiel kommen. Bist du bereit, zu deinen Freunden zu halten, wenn die Zeiten schlecht sind, du scheinbar nichts davon hast — wenn es dich gar etwas kostet?

Gleichzeitig heißt Christ sein, den rechtschaffenen Weg zu wählen, diszipliniert seinen Körper, den der Herr uns gegeben hat, zu ehren durch Ernährung und Sport. Christ sein heißt nicht, dem besinnungslosen Wohlstand hinterherzulaufen.

Christ sein heißt, Ungerechtigkeit nicht ignorieren zu können.

Christ sein heißt, seine weltlichen Begierden nach Ego, Ruhm, Völlerei und der Lust zu kreuzigen und hinten anzustellen.

Denn wir können nicht zwei Göttern gleichzeitig dienen. Dem Herrn und dem Teufel.

Loyalität zu deinem Herrn zeigt sich, wenn er dich braucht, wenn dein Glaube angezweifelt wird — wenn du für deinen Glauben verfolgt wirst, wie wir Christen es seit Lebzeiten Christi werden.

Und genau da, wo es dich am meisten kostet, spricht Gott:

„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit."

Jesaja 41,10

Nicht Komfort. Nicht Erlösung vom Kampf. Sondern Begleitung mitten drin.

Eine starke Beziehung kostet dich nun also. Und der Preis ist nicht klein.

Wenn wir aber auch nur eine Sekunde uns die andere Option ansehen, wird die Entscheidung direkt einfacher.

Entweder du wählst den Komfort von außen, dich deinem Fleisch hinzugeben — und führst nun einen Krieg mit deinem Verstand aus Schuld.

Oder du wählst den Krieg außen und wirst ein tiefes Gefühl im Inneren, deinem Geiste, verspüren, den Herrn Jesus Christus in deinem Herzen zu tragen.

Du weißt bereits, was du wählen solltest. Die Frage ist, ob du den Preis zahlen willst.